Niederösterreichische Landesausstellung 2009

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"ÖSTERREICH. TSCHECHIEN. geteilt - getrennt - vereint."

Horn - Raabs - Telč

18. April - 1. November 2009

Zum ersten Mal richtet das Land Niederösterreich eine grenzübergreifende Landesausstellung aus. Gemeinsam mit dem Kreis Vysočina in Tschechien wird im Jahr 2009 die Schau mit dem Titel "ÖSTERREICH. TSCHECHIEN. geteilt - getrennt - vereint." in den drei Städten Horn, Raabs und im grenznahen Telč gezeigt. Die gemeinsame Geschichte beider Länder sowie des Waldviertels und der Böhmisch-Mährischen Höhen werden im Mittelpunkt stehen. Die Öffnung des „Eisernen Vorhangs“ vor 20 Jahren ist der Anstoß für diese erste grenzüberschreitende Niederösterreichische Landesausstellung.
Die Inhalte der Ausstellung werden partnerschaftlich von renommierten österreichischen und tschechischen Wissenschaftlern an allen drei Standorten gemeinsam erarbeitet. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner. Die tschechischen Wissenschaftler werden von Dekan Dr. Michal Stehlík angeführt.
Die Ausstellung wird auf einen breiten Fundus an Exponaten zurückgreifen können, vieles wird zum ersten Mal gezeigt werden. Exponate aus staatlichen Archiven und Museen Österreichs sowie Tschechiens, aus privaten Sammlungen und von Privatpersonen zur Verfügung gestellte Objekte werden ein vielfältiges, spannendes und verständliches Bild der gemeinsamen Geschichte zeigen.

Horn, Raabs und Telč:
Jeder Standort mit eigenen inhaltlichen Schwerpunkten

An den drei Standorten, im Kunsthaus Horn, im Lindenhof in Raabs und im Schloss der tschechischen Stadt Telč wird die gemeinsame Geschichte Österreichs und Tschechiens in den wichtigsten Facetten nachgezeichnet. Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis zu erleichtern, alte Denkmuster aufzubrechen, Gemeinsamkeiten und Differenzen aufzuzeigen und den Besuchern die miteinander verwobene Geschichte der beiden Länder vor Augen zu führen.

Der Besucher begibt sich auf eine historische Zeitreise ohne Grenzen. Er folgt der spannenden Geschichte der letzten 100 Jahre, erlebt die vielfältige Erfahrung der Grenze sowie die Kultur des mitteleuropäischen Kernraumes.

 

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