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Die Bevölkerung ist eingeladen mit ihren persönlichen Gegenständen aus den Schicksalsjahren der beiden Länder bei der Ausstellung mitzumachen. „Ich lade alle ein, mit einem Stück ihrer persönlichen Geschichte ein Teil der Vergangenheit, aber auch der gemeinsamen Zukunft zu werden. Die NÖ Landesausstellung 2009 ermöglicht es so, auf einer sehr persönlichen Ebene, den jeweiligen Nachbarn besser zu verstehen und alte Denkmuster abzulegen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu sehen“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.
Die große zeitgeschichtliche Sammelaktion
Gesucht werden Fotos, Filme, Objekte und Dokumente zu den gemeinsamen Schicksalsjahren der beiden Länder. „1918 – 1938 – 1945 – 1968 und 1989: Diese Eckdaten sind bekannt. Hinter den Ereignissen in diesen Jahren stehen Menschen und ihre Schicksale. Vieles wird erst durch persönliche Erinnerungsstücke und deren ‚Geschichten‘ greifbar und anschaulich. Das Erinnerungsstück und die Geschichte dazu – daran sind wir interessiert!“, so Stefan Karner.
Die Vorschläge bzw. die abgegebenen Exponate werden von Mitarbeitern des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung entgegengenommen, dokumentiert und ausgewertet. Eine Auswahl an Leihgaben und Erzählungen über die persönliche Lebenssituation beiderseits der Grenze werden in die Ausstellung integriert. Die Menschen können somit einen Teil ihrer eigenen Geschichte in die „große“ Geschichte stellen und anderen Besuchern zugänglich machen. Sie werden Teil der Ausstellung.
Das Land Niederösterreich und das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung bauen auf sehr guten Erfahrungen aus dem Jahr 2005. Die Sammelaktion zur großen Staatsvertragsausstellung „Österreich ist frei!“ auf Schloss Schallaburg war ein herausragender Erfolg: Über 7.000 Exponate wurden angeboten, etwa 1.000 Zeitzeugen meldeten sich.
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